"Was die Körpersprache verrät!"

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sabato 30 gennaio 2016

Sprache zeigt, was wir denken! Körpersprache hingegen zeigt, was wir fühlen! Die eigene Körpersprache beeinflusst wesentlich die Grundstimmung in einem Bewerbungsgespräch. Sie ist ausschlaggebend für gegenseitige Sympathie oder aber Antipathie. Deshalb ist es nicht nur wichtig, was man sagt, sondern vor allem, welche nonverbalen Signale man aussendet. Unser Gegenüber nimmt nämlich fast ausschließlich unsere Körpersprache wahr. Laut wissenschaftlichen Untersuchungen gehen nur sieben Prozent des Eindrucks, den wir hinterlassen, auf das tatsächlich Gesagte zurück. Das gilt in Bewerbungsgesprächen ebenso wie bei Gehaltsverhandlungen. Umso wichtiger ist es, in solchen Situationen die eigenen Signale zu kontrollieren und die des Gesprächspartners richtig zu deuten.

Die richtige Körpersprache ist für Bewerber entscheidend, um sympathisch und kompetent zu wirken. Neben der fachlichen Qualifikation ist vor allem der persönliche Eindruck die wichtigste Voraussetzung für eine Anstellung. Nicht wenige Personaler verfestigen ihren ersten Eindruck von einem Kandidaten innerhalb der ersten beiden Minuten und rücken danach kaum noch davon ab. Körpersprache und Dress Code bekommen dabei ein enormes Gewicht, denn wer sagt schon in den ersten zwei Minuten soviel Überzeugendes, dass der Rest total egal ist? Also keine einfache Aufgabe als Bewerber zu überzeugen.

Auf was also sollte in einem Vorstellungsgespräch Bezug nehmend auf die eigene Körpersprache geachtet werden? In einem Vorstellungsgespräch sollte man interessiert, tatkräftig, offen und selbstbewusst auftreten, da vor allem diese positiven Eigenschaften bei jedem Job gefragt sind. Die beginnt bereits mit der Begrüßung. Ein kurzer und fester (nicht zu fester!) Händedruck strahlt Selbstbewusstsein aus. Wichtig dabei ist aber, seinem Gegenüber nicht zu nahe zu kommen, sondern die notwendige Intimdistanz von ca. 50 cm zu halten. Alles andere könnte als unangenehm empfunden werden. Im Gespräch selbst sollte man den Augenkontakt mit seinem Gesprächspartner halten. Dabei sollte der Blick ab und zu abschweifen, um ein Anstarren zu vermeiden. Irrt man zu viel mit den Augen im Raum herum, signalisiert man lediglich Unsicherheit. Das Eis kann mit einem Lächeln gebrochen werden. Ein Lächeln wirkt sympathisch und entspannt die Situation. Das Lächeln sollte aber nicht verkrampft oder eingefroren wirken und man sollte es vermeiden, ständig zu lächeln und dabei entweder zu Boden oder zur Decke zu starren. Auch sollte man auf die eigene Körperhaltung achten. Eine aufrechte und offene Körperhaltung signalisiert Gesprächsbereitschaft. Dabei sollte man stabil und zentral am Sessel oder Stuhl Platz nehmen ohne sich dabei zu weit nach vorne zu beugen. Die Gestik betreffend sollte man darauf achten, die eigenen Hände maßvoll einzusetzen. Die Gestik sollte lediglich dazu dienen, bestimmte Aussagen besonders zu betonen oder zu unterstreichen. Das Verschränken der Arme vor der Brust sollte vermieden werden. Damit vermittle ich Desinteresse oder Abwehr und erschwere die Kommunikation mit meinem Gegenüber. Auch Stimme und Aussprache haben ihre Bedeutung. Die Aussprache muss deutlich, das Sprechen nicht zu hektisch aber auch nicht zu langsam sein. Der Gesprächspartner sollte sich ja nicht langweilen. Eine zu hohe Tonlage sollte vermieden werden. Dieselbe ist lediglich ein Indiz für Anspannung und Unsicherheit.

Wir sagen nicht immer, was wir denken. Aber unsere Körpersprache aber verrät, was wir fühlen. Selbst wenn wir schweigen, redet unser Körper immer noch. Insbesondere im Vorstellungsgespräch hängt die Wirkung der Selbstpräsentation enorm von der Mimik und Gestik, also den Gesichtszügen, der Körperhaltung und Bewegungen ab. Sie können Sympathie wecken, aber auch das Gegenteil. Erst wenn die nonverbalen Signale zu den Aussagen und dem restlichen Bild des Bewerbers passen, entsteht ein stimmiges Bild und damit Glaubwürdigkeit und Authentizität, die bei der Bewerbung eine entscheidende Rolle spielen. Die meisten Kandidaten scheitern im Jobinterview nicht an den fachlichen Qualifikationen. Diese sind ja schon durch den Lebenslauf und die Vorauswahl abgeglichen worden und haben überhaupt erst zur Einladung zum Vorstellungsgespräch geführt. Vielmehr erleiden Kandidaten Schiffbruch aufgrund ihrer Soft Skills, den nonverbalen Signalen und dem Gefühl beim Personaler, sein Gegenüber passt vielleicht doch nicht ins Team.



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