Wie kann ich meinen Arbeitsplatz absichern?

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Samstag, 25. Januar 2014

Nachrichten wie die über die Schließung des HOPPE-Werkes oder aber die Insolvenz des Bauriesen ZH führen vielen Menschen vor Augen, wie viel ein sicherer Arbeitsplatz wert ist. Auch immer mehr junge Menschen achten bei der Jobsuche auf diesen Aspekt. Sicherheit zählt zu den Grundbedürfnissen der Menschen und dies macht sich auch dann bemerkbar, wenn es um das Thema Job und Arbeitgeber geht. Denn wie eine aktuelle IMAS-Studie zeigt, kennzeichnet den idealen Beruf vor allem eines: die Jobsicherheit.

Gerade in Krisenzeiten machen sich immer mehr Arbeitnehmer Gedanken darüber, wie sicher ihr Arbeitsplatz ist. Was aber kann ich als Einzelperson unternehmen, um meinen aktuellen Arbeitsplatz sicherer zu gestalten, bzw. meine Chancen, im Falle eines Arbeitsplatzverlustes, auf einen neuen Job zu erhöhen?

Fleiß und Einsatz

Engagement ist angesagt! Wer demotiviert ist und nur Dienst nach Vorschrift absolviert, wird seinen Vorgesetzten kaum davon überzeugen können, dass er sich für das Unternehmen einsetzt. Die Bereitschaft in einem vernünftigen Maß Überstunden zu leisten kann dabei nicht schaden.

Weiterbildung

Die persönliche Entwicklung im Auge behalten! Es ist wichtig, regelmäßig zu prüfen, ob das eigene Berufsprofil den Anforderungen des Arbeitsmarktes, vor allem in wirtschaftlichen schwierigen Zeiten, noch gerecht wird oder nicht. Es geht darum Fähigkeiten für jenen Job zu erlernen, welchen man ausüben möchte bzw. für welchen es auch eine bestimmt Nachfrage gibt. Dafür hin und wieder auch die eigene Freizeit zu opfern, zeugt von Weitblick, Verantwortungsbewusstsein und Durchhaltevermögen. Zudem steigt der eigene Marktwert.

 

Diskretion

Bestimmte Informationen für sich behalten! Zwar hilft der gelegentlichen Klatsch beim Kaffee, kurz abzuschalten, auf andere Gedanken zu kommen und Stress abzubauen; doch Gerüchte oder Informationen, die oft weitergegeben werden, werden unnötig aufgebauscht, verdreht und an die falschen Personen weitergegen. Um nicht in den Ruf einer ‚undichten Stelle' zu kommen und auf der Abschussliste zu landen, sollte man sich lieber aufs Zuhören beschränken.

Netzwerke

Kontakte pflegen! Ein stabiles Netz kann sich spätestens dann als äußerst wertvoll erweisen, wenn man sich auf die Suche nach einem neuen Job begibt. Am besten man versucht mit interessanten ehemaligen Studien- oder Arbeitskollegen, wichtigen Arbeitgebern oder Lieferanten einen regen wie konstruktiven Kontakt aufrecht zu halten.

Selbstmarketing

Positiv in Erscheinung treten! Selbstmarketing ist ein wichtiger Karrierefaktor. Aus diesem Grund ist es wichtig dafür zu sorgen, dass sich der eigene Vorgesetzte an einem erinnert, wenn man ihn nach seinen besten Mitarbeitern fragt. Neue Ideen einbringen, sich um aufgeschobene Projekte kümmern, Zuversicht und Begeisterung ausstrahlen, das ist der Schlüssel.

Sparen

Einsparungspotenziale erkennen und auch nutzen! Auf Dienstreisen muss es kein Sitzplatz in der Business-Klasse oder ein übertrieben teures Hotelzimmer sein. Verantwortungsvolle Mitarbeiter zeigen, dass sie sich Gedanken um die Kosten für das Unternehmen machen, denken unternehmerisch und leben das Vorbild.

Positive Lebenseinstellung

Positiv Denken! Die Krise wird nicht besser, wenn man ständig mit einem langen Gesicht herumläuft und sich ständig beklagt. Positive Menschen sind bei ihren Kollegen beliebter und kommen beruflich schnelle weiter. Übrigens: Lachen setzt Glückshormone frei - ganz egal, ob Sie grundlos oder aus echter Freude lächeln.

Entspannung

Regelmäßig kurze Auszeiten nehmen! Der Druck am Arbeitsplatz steigt ständig an. Und schon vor der Krise haben viele Arbeitnehmer über starken Stress geklagt. Doch wer es schafft, gelassen und ruhig zu bleiben, während bei den Kollegen die Nerven blank liegen, fällt seinem Vorgesetzten positiv auf.

Es ist wichtig, sein eigenes Schicksal in selber die Hand zu nehmen. Viel bleiben zu passiv, wundern sich aber am Ende, dass sie von der „harten Realität“ überrollt werden. Es gilt daher die Initiative zu ergreifen und am Ball zu bleiben.



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