Verhalten bei der Firmenfeier

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Freitag, 7. Dezember 2012

Der Dezember ist da. Das bedeutet zunächst einmal turbulente Arbeitstage, weil wieder einmal ein Geschäftsjahr zu Ende geht und somit der volle Einsatz der Mitarbeiter gefordert wird. Doch zur Freude vieler wird auch in keinem anderen Monat mehr gefeiert als im Dezember: hier ein kleiner Nikolausumtrunk oder ein gemeinsamer Besuch am Weihnachtsmarkt, dort eine Einladung beim Kunden und nicht zuletzt die betriebliche Weihnachtsfeier. Wer aber nun glaubt, bei Glühwein, Prosecco oder Jägertee ein bisschen Dampf ablassen zu können, der irrt. Es lauern nämlich jede Menge „Fettnäpfen“, welche der eigenen beruflichen Entwicklung zum Stolperstein werden könnten.

Die Adventszeit ist die Zeit der Weihnachtsfeierlichkeiten und das ungeschriebene Gesetz dieser Feierlichkeiten lautet Anwesenheitspflicht auch wenn die Anwesenheit in vielen Fällen jedem einzelnen selbst überlassen ist. Je nach Unternehmenskultur wird gefeiert, geredet, profiliert oder gedankt. Betriebe nutzen den Anlass zur Zusammenkunft aller Mitarbeiter und zur Anerkennung der erbrachten Leistungen. Wer dabei einige wichtige Regeln beachtet, der schützt sich nicht nur vor Fettnäpfchen sondern kann auch gleichzeitig die eigene berufliche Karriere vorantreiben. Mit angemessener Businesskleidung wird dabei nichts verkehrt gemacht. Eine Begleitung aber, sollte nur laut ausdrücklicher Einladung mitgebracht werden. Wer mit Alkohol anstößt, kommt vielleicht leichter ins Gespräch; es ist aber ratsam rechtzeitig auf Wasser umzusteigen, um sich nicht selbst zum Gesprächsthema am nächsten Tag zu machen. Informelle Tischgespräche können oft zu wichtigen Momenten für die eigene berufliche Karriere werden. Wer in diesen Momenten Sympathie-Punkte sammelt, findet ganz nebenbei heraus, welche Stellen intern entweder neu geschaffen oder neu besetzt werden. Am besten nimmt man sich vorher schon vor, wen man mit welchem Thema anspricht, denn gerade die Führungskräfte unterhalten sich an diesem Abend zumeist mit vielen und nicht sehr lange mit einer Person. Je besser diese kurzen Gespräche strategisch geplant sind, desto eher bestimmt man selbst, wie man in Erinnerung bleibt.

Umfragen bestätigen, was wir eigentlich schon immer wussten: Arbeitnehmer, welche sich bei Feierlichkeiten ihres Unternehmens daneben benommen haben, beschädigen ihr Image nachhaltig. Meistens ist dabei Alkohol im Spiel. Wenn Glühwein, Bier und Wein in „Mengen“ fließen und noch ein ungewohntes Umfeld dazu kommt, dann ist es oft nicht mehr weit bis zum totalen Kontrollverlust und somit zum Karriere-Rückschritt oder -Knick. Dies belegt unter anderem eine weltweite Umfrage des Karriereportals Monster. Und weil die Weihnachtszeit auch eine ganze Menge Traditionen und Rituale birgt, die ein wenig aus dem Ruder laufen können, lauern gerade bei der Firmenweihnachtsfeier jede Menge Fettnäpfchen. Auf Weihnachtsfeiern ist in der Regel viel erlaubt: Es darf über alle Abteilungen hinweg geplaudert, angestoßen, getanzt und auch ein wenig geflirtet werden. Doch die Grenzen für jeden Mitarbeiter mit Karrierehoffnungen sind enger gesteckt als die meisten annehmen. Das liegt unter anderem daran, dass Vorgesetzte neugierig sind und ab und an ein Auge auf das Benehmen ihrer Mitarbeiter außerhalb der Büroräume werfen. Dazu gibt es in der Regel wenig Gelegenheit, also muss die Betriebsfeier als Maßstab herhalten. Gerät nun ein Kollege auf Festen gerne einmal außer Rand und Band, wird er schnell in die Schublade mit der Aufschrift „Vorsicht: peinlich!“ gesteckt. Das hilft seiner Karriere sicher nicht weiter - oder er gerät sogar auf die Abschussliste eines abstinenten Vorgesetzten.

Weihnachten: Das ist nicht nur das Fest mit der Familie. Das ist auch eine Phase, in der Karrierefallen lauern, und die sowohl für Chefs als auch für Mitarbeiter. Aus diesem Grund empfiehlt sich, einige wenige aber wichtige ungeschriebene Gesetze zu befolgen vor allem aber Alkohol in einem vernünftigen Masse zu genießen.



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