Social Media und Jobsuche!

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Samstag, 24. November 2012

Eine neue Art der Jobsuche, die immer gängiger wird, ist die über Social Media. Immer öfter erzählen Arbeitssuchende, dass sie ein Stelleninserat durch den Klick auf einen interessanten Tweet oder zufällig auf Facebook gesehen haben. Es ist also offensichtlich, dass soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter, LinkedIn oder Xing auch für die Jobsuche immer wichtiger werden. Wenn man auf Twitter den Suchbegriff Job eingibt, findet man in kürzester Zeit eine Liste mit aktuellen Stellenangeboten. Facebook hat bereits Applikationen wie BeKnown, über welche man direkt nach Jobangeboten suchen kann. Xing und LinkedIn sind schon seit längerer Zeit als Karriereportale mit direktem Kontakt zur Arbeitswelt bekannt. Viele Unternehmen bedienen sich heute sozialer Netzwerke, um Marketing für ihre Firma oder Produkte zu betreiben. Wie aktuelle Studien belegen, sind Social Media inzwischen auch bei Personalern zu wichtigen Instrumenten aufgestiegen.

Während viele Web 2.0-Experten und auch Personalabteilungen in diesen Kanälen die Zukunft des Personalmarketings und Recruitings sehen, betrachten manche Personaler sie nach wie vor eher als banale Spielerei denn als ernstzunehmendes Instrument. Laut des "Social Media Report HR 2010" nutzen inzwischen aber 39 Prozent der deutschen HR-Abteilungen aktiv Social Media. Und die Tendenz ist steigend, auch wenn wohl für einige Unternehmen zunächst vor allem wichtig ist, "dabei zu sein".

Da viele große Jobbörsen einen Massenmarkt bedienen, scheint sich dort langsam eine Übersättigung abzuzeichnen. In Anbetracht dessen wird die Bedeutung von Social Media aber auch fach- oder branchenspezifischen Portalen immer größer.

Noch spielt das Veröffentlichen vakanter Positionen in den sozialen Netzwerken eine eher untergeordnete Rolle, der Trend ist aber stark steigend. Noch werden höhere Positionen, also Positionen für welche man Experten mit mehrjähriger Berufserfahrung in einem ganz speziellen Bereichen sucht, eher selten mittels einer klassischen (Online-)Stellenanzeige besetzt, sondern vielfach über Personalberatungen und natürlich mithilfe persönlicher Empfehlungen.?Und Personalberater suchen nach den passenden Kandidaten üblicherweise u.a. auf Xing - oder inzwischen auch auf dem internationaler ausgerichteten Business-Netzwerk LinkedIn.

Auch wenn die Jobsuche nicht ausschließlich über diese sozialen Netzwerke erfolgen kann, so sollte man sich dennoch nicht diesen neuen Möglichkeiten verschließen! Denn auch für Personaler tragen die Profile auf diversen Netzwerken zur Auswahl der Arbeitnehmer bei. Wichtig ist es also, über Profile zu verfügen und diese auch regelmäßig zu “pflegen”. Traditionelle Jobsuchmethoden funktionieren so: Man liest eine Stellenanzeige von der man glaubt, sie würde zu einem passen. Man entscheidet sich zu bewerben. Es ist also eine ganz zielgerichtete Handlung. Jobsuche mit Social Media oder auch per Empfehlungsmarketing hingegen scheint für viele heute mehr mit Glück und Zufall zu tun zu haben. Zwar kann man auch auf Twitter, Xing oder LinkedIn nach Jobangeboten suchen, echtes Netzwerken funktioniert hingegen so: Man kennt jemanden, der jemanden kennt, der jemanden kennt – und der hat einen Job. Klingt nach unheimlich viel Stress! Eigentlich weiß man nie, welcher der vielen Kontakte, am Ende auch zum gewünschten Ergebnis führt. Ist es aber auch wirklich so? Eigentlich nicht! Oder nicht mehr! Wenn man nämlich vernünftig netzwerkt, dann braucht man sich über so etwas gar keine Gedanken zu machen. Dinge passieren mehr oder minder von selbst. Und im Grunde ist das „vernünftige Netzwerken“ ja wieder planbar und führt am Ende oft rascher zum gewünschten Ergebnis als die traditionelle Methode der Jobsuche. Der eindeutige Vorteil der neuen Medien ist die Erreichbarkeit und die Vielzahl der neuen Möglichkeiten die sich einem bieten. Und es wäre nachlässig diese nicht entsprechend auf eine professionelle Art und Weise auch zu nutzen.

 



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