Mit Elan vom Urlaub zurück

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Samstag, 4. September 2010

Die Vorfreude auf den Urlaub ist zumeist groß und die freie Zeit wird lange geplant und heiß ersehnt. Trotzdem kommt es häufig vor, dass Leute aus dem Urlaub zurückkommen, sich aber dennoch nicht wirklich erholt fühlen. Viele von uns kommen nämlich aus dem Urlaub zurück und stürzen sich sofort in eine Fülle von Verpflichtungen. So kann die Erholung nicht lange anhalten. Was kann man also unternommen werden, damit dieder Erholungseffekt möglichst lange anhält?

Es ist wichtig, dass man nicht lediglich seine Urlaubszeit sondern auch seine Rückkehr plant. Planung heisst zum einen, dass man dringende Aufgaben, wenn möglich, vor dem Urlaubsantritt erledigt oder aber Projekte, die unmittelbar nach der Rückkehr aus dem Urlaub anstehen, auch entsprechend vorbereitet. Dazu gehört aber auch, dass man, bestimmte dringende, unaufschiebbare Aufgaben an Arbeitskollegen oder Mitarbeiter delegiert, diese darüber informiert bzw. vorbereitet.

Es empfiehlt sich aber auch, rechtzeitig aus dem Urlaub zurückzukehren. Kommt man nämlich erst am Sonntag Abend spät von seiner Urlaubsreise zurück, so wird man höchst wahrscheinlich am darauffolgenden Montag notgedrungen bereits entnervt und gestress wieder in die Arbeitswelt eintauchen. Die Erholung des Urlaubes wird innerhalb eines Tages dahin sein. Es wäre sinnvoller, ein paar Tage der Akklimatisierung einzukalkulieren. Auch könnte man, falls die Möglichkeit besteht, den ersten Arbeitstag auf einen Mittwoch oder Donnerstag zu legen. Man kann so die wichtigsten Dinge aufarbeiten und hat wieder ein Wochenende vor der Tür.

Wenn man wieder zu arbeiten begonnen hat, sollte man nicht gleich von 0 auf 100 beschleunigen. Jeder Motor muss erst warm laufen, bist er imstande ist, Top-Leistungen zu bringen. Es wäre also empfehlenswert, sich die notwendige dafür Zeit zu geben. Niemand wird von einem erwarten, dass man bereits am Ende des ersten Arbeitstages alle E-Mails, Briefe und Notizen gelesen und beantwortet hat. Jeder von uns kennt nämlich diese Situation und hat sicherlich Verständnis dafür. So zum Beispiel könnte man den ersten halben Tag insofern einen Puffer einplanen, als man den Abwesenheitsassisten des E-Mail- Programmes für einige Stunden nach Arbeitsbeginn noch aktiv läßt und vielleicht einen Mitarbeiter oder Arbeitskollegen darum bittet, für diesen begrenzten Zeitraum, das Telefon zu übernehmen. Wichtig ist aber, dass man am ersten Tag damit beginnt, dringende Sachen zu erledigen. Das Erstellen einer to-do- Liste ist dabei sehr hilfreich. Dringende Sachen haben müssen Vorrang haben. Dies trägt wesentlich dazu bei, nichts zu vergessen und bewahrt einem vor unnötigem Stress.

Die Rückkehr aus dem wohlverdienten Urlaub bietet aber auch eine sehr gute Gelegenheit, mit schlechten Angewohnheiten aufzuräumen oder aber Dinge endlich umzusetzen, welche man immer wieder aufgeschoben hat. Unmittelbar nach einem erholsamen Urlaub verfügt man nämlich über die notwendige Energie und über die positive Einstellung, bestimmte Änderungen herbeizuführen bzw. mit schlechten Angewohnheiten aufzuräumen. Um diesen Übergang in den Job leichter zu bewältigen, ist es dabei oft sehr hilsfreich, ein “Stück Urlaub” ins Büro zu nehmen. So richten sich die einen ein Urlaubsbild als Desktop-Hintergrund ein, andere stellen ein kleines Souvenier auf den Schreibtisch.

Mit ein paar einfachen Tricks oder kleinen wertvollen organisatorischen Massnahmen gelingt es einem, für einen längeren Zeitraum die positive Energie der kurzen Auszeit wirken zu lassen. Und eines ist sicher, der nächste Urlaub kommt gewiss.


von Dr. Hannes Mair
Dolomiten-Beilage M@rkt vom 04.09.2010



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