Man muss die Mitarbeiter kennen, um sie zu motivieren!

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Samstag, 2. November 2013

Reichen ein paar nette Worte und ein ordentliches Gehalt aus, um die Motivation der eigenen Mitarbeiter hochzuhalten? So einfach ist es leider nicht! Mitarbeiter sind Menschen und keine Maschinen, die auf Knopfdruck Höchstleistungen erbringen. Für ein positives und motivierendes Betriebsklima sind vor allem Fingerspitzengefühl und persönliches Engagement seitens der Führungskraft unbedingt notwendig. Vor allem immaterielle Faktoren, also persönliche Erwartungen, Wünsche und Bedürfnisse beeinflussen entscheidend, wie gut und gerne und somit wie motiviert eine Person arbeitet.

Jeder Mensch ist anders. Aus diesem Grund unterscheiden sich auch dessen Ziele und Motive. Doch gibt es ein paar allgemeine Motivationsfaktoren, welche zu einer Steigerung der Zufriedenheit am Arbeitsplatz betragen können. In einer Studie der Unternehmensberatung Kienbaum gaben die Befragten an, dass vor allem persönliche Entwicklungsmöglichkeiten im Unternehmen aber auch ein gutes Verhältnis zu den Führungskräften entscheidend für die Freude an der Arbeit wären. Auch Rahmenbedingungen wie flexible, familienfreundliche Arbeitszeiten bzw. moderne Arbeitszeitmodelle wie Arbeitszeitkonten oder Telearbeit würden aus der Sicht der Befragten die Motivation steigern. Aber um herauszufinden, was für Mitarbeiter wichtig ist, muss man sich aktiv mit ihnen beschäftigen und sie richtig kennenlernen. Nur so ist es auch möglich, die entscheidenden Faktoren der Motivation zu erkennen und diese in Folge richtig einzusetzen. Dabei kann man sich auf einige Grundbedürfnisse stützen, die uns alle antreiben. So sind dies zum Beispiel unsere sozialen Bedürfnisse. Wir Menschen fühlen uns gerne einer Gruppe zugehörig und wollen in einem Team arbeiten. Die bedeutet, dass in einem Unternehmen Teamgeist und Zusammenhalt gefördert werden muss. Ein anderes wichtiges Bedürfnis ist die Wertschätzung, ist die Anerkennung. Wir Menschen brauchen Anerkennung von Freunden, Arbeitskollegen und Vorgesetzten. Dabei hat die Anerkennung nur zum Teil mit einer finanziellen Belohnungen oder einem beruflichen Aufstieg zu tun. Auch sind Selbstverwirklichung wie persönliche Entfaltungsmöglichkeiten für viele von uns ein starkes Bedürfnis.

Es ist aus diesem Grund wichtig zu wissen, was die eigenen Mitarbeiter im Leben erreichen wollen und was ihnen wichtig ist. Nur so ist es auch möglich, diese gezielt und vor allem mit Erfolg zu motivieren. Dabei geht es nicht immer nur um berufliche Themen. Für den einen Mitarbeiter kann der Aufstieg in eine Führungsposition das Wichtigste sein, während der andere lieber mehr Zeit mit seiner Familie verbringen möchte. Allerdings ist zu bedenken, dass Unternehmen damit oft auch leicht das Thema „ungleiche Behandlung“ auf den Tisch bringen. Wenn nämlich der eine Mitarbeiter einen Bonus bekommt, der andere jedoch „nur“ die Möglichkeit seine Arbeitszeit flexibler zu gestalten, so wird oder kann dies sicherlich von vielen als ungerecht empfunden werden. Gerade wenn ein bestimmtes Entgegenkommen nicht quantifizierbar ist (freie Zeitenteilung, Homeoffice, usw.) und mit monetären Leistungen auf eine Ebene gehoben werden, ist Unmut vorprogrammiert. Eine transparente interne Kommunikation ist deshalb unbedingte Grundvoraussetzung.

Was tun, wenn Ihre Mitarbeiter demotiviert sind? Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist die Motivation der Mitarbeiter ein sehr sensibles Thema. Als Chef hat man oft nicht die Zeit, sich um jeden Mitarbeiter zu kümmern, weil man sonst schon viel um die Ohren hat. Der eine oder andere Mitarbeiter ist aber besorgt, verunsichert, weiß vielleicht nicht, was mit ihm passieren wird. Sensible Mitarbeitergemüter sind jetzt schnell frustriert und unmotiviert. Es ist sehr wichtig, sofort mit diesen Mitarbeitern zu sprechen und die Gründe für die Demotivation herauszufinden. Was man nicht tun soll ist es den Mitarbeiter zu ignorieren, weil er in diesem Moment nicht die gewünschte Leistung bringt oder ihn sogar wie ein lästiges Ärgernis zu behandeln. Oft wird Demotivation von etwas ausgelöst, was man als Vorgesetzter sehr schnell und ohne großen Aufwand lösen kann.



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