Jobabsage - was nun?

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Samstag, 2. August 2014

Fast jeder von uns hat bereits ein- oder mehrmals die leidvolle Erfahrung einer Jobabsage gemacht. Hochmotiviert, voller Vorfreude und Tatendrang geht man zum Bewerbungsgespräch. Oft verläuft dieses noch überaus positiv und man kann das Ergebnis kaum erwarten. Nach kurzer Zeit aber erhält man, und das ganz unerwartet, eine Absage per Email. Man kann seinen Augen nicht trauen. Zumal es sich nicht selten um eine „Standardmitteilung“ ohne wirkliche aussagekräftige Begründung handelt. Solche Erfahrungen schmerzen und können den einen oder anderen Bewerber wahrlich in ein Motivationstief stürzen. Es kann aber auch der Fall eintreten, dass man schon während dem Gespräch mit dem Personalverantwortlichen genau weiß, dass aus dem Job „höchstwahrscheinlich“ nichts werden wird. Einige Zeit später erhält man dann die oftmals bereits vermutete Absage.

Wer Zeit und Mühe in eine Bewerbung steckt, ist natürlich enttäuscht, wenn eine Absage im E-Mail-Postfach findet. Vor allem wenn man bereits zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen wurde, welches noch positiv verlaufen ist. Häufig erhält man leider nur eine allgemeine Absage, die einem nicht dabei hilft, Fehler zu erkennen um es beim nächsten Mal besser zu machen. Wie also geht man am besten mit einer Absage um? Welche sind die richtigen Schritte nach einer Absage?

Viele Bewerber machen den Fehler, nach einer Absage in eine Art Tief zu fallen, oftmals sogar gekoppelt mit Selbstmitleid. Eines ist klar, es ist nicht immer einfach mit einer Absage fertig zu werden, da diese ja klar schließlich signalisiert, eine andere Person war besser oder hat dem angeforderten Profil eher entsprochen. Anstatt Trübsal zu blasen, sollte man sich bewusst auf schöne Dinge konzentrieren, auf solche, die einem auf neue positive Gedanken bringen: Ein bisschen Sport, ein kleiner Ausflug, nettes Zusammensein mit Familie oder  Freunden. Aber selbst die Einladung zum Vorstellungsgespräch als Teilerfolg betrachtet werden. Sehr sinnvoll ist aber auch, sich das Bewerbungsgespräch Revue passieren zu lassen und in einer Selbstreflektion nach eventuellen Fehlern zu suchen. Denn aus Fehlern kann man in den meisten Fällen nur lernen. Man schafft sich dadurch eine wertvolle Basis, um etwaige Fragen in Zukunft besser beantworten oder aber Fehler gänzlich zu vermeiden. Ergänzend dazu, kann auch ein Durchlesen eventueller Gesprächsnotizen sehr hilfreich sein. Außerordentlich wichtig ist es, ein ehrliches und offenes Feedback zu bekommen. Nur so ist es möglich das „Warum“ und „Wieso“ zu verstehen. Dies bedeutet aber vielfach, selbst einen direkten Kontakt mit der Personalabteilung oder dem jeweiligen Verantwortlichen zu suchen. Bei der Bitte um ein Feedback, sollte klar vermittelt werden, dass man die Entscheidung des Unternehmens auf alle Fälle sowohl akzeptiere als auch respektiere, ein ehrliches Feedback lediglich für eine bessere „Standortbestimmung“ bzw. „Selbsteinschätzung“ benötige.

Übung macht den Meister! Um für zukünftige Bewerbungsgespräche gerüstet zu sein, ist es auf alle Fälle sinnvoll die Körpersprache wie Mimik, Gestik und Augenkontakt zu üben. Des weiteren sollten Gespräche über die eigenen Ziele, Stärken und Schwächen zu einer Art Verinnerlichung führen. Dadurch hat man beim Aufnahmegespräch keine Probleme, diese bestmöglich zu kommunizieren.
Das Wichtigste ist aber die rasche Bewerbung auf eine neue Stelle, denn diese bedeutet eine neue Übung und somit auch eine neue Chance.

Oftmals hängt eine Absage nicht einmal von einem selbst ab. Manchmal war die Bewerberzahl viel zu groß oder das Unternehmen hatte schon einen Wunschkandidaten und musste die Stelle lediglich pro forma ausschreiben. Wenn man die Gesprächstermine  sorgfältig sorgfältig vorbereitet, wird irgendwann eine Bewerbung Erfolg bringen. Und wenn nicht, ist eine Zusammenarbeit mit einem professionellen Bewerbungshelfer eine sehr gute Option.



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