Gute Vorsätze für das neue Jahr!

News
Samstag, 5. Januar 2013

Im neuen Jahr soll alles anders werden! Alle Jahre wieder meldet sich so im November oder Dezember das schlechte Gewissen. Regelmäßig grummelt es: "Nächstes Jahr muss alles anders werden." Dann werden Vorsätze geschmiedet: Neben Klassikern wie "Mit dem Rauchen aufhören" und "Mehr Sport treiben", „Mehr Zeit der Familie widmen“, gehört für viele auch, “Endlich im Beruf voranzukommen“. Der Jahreswechsel wird ganz allgemein als Zäsur wahrgenommen und gilt als idealer Zeitpunkt für einen Neuanfang. Voller Elan, Wünschen und Plänen beginnen wir das neue Jahr. Mit guten Vorsätzen möchten wir uns selbst dazu motivieren, endlich bestimmte Ziele zu erreichen. Und für viele von uns ist es eine Frage der Selbstachtung, diese Vorsätze auch in die Tat umzusetzen. Obwohl sich „gute Vorsätze“ motivierend auf uns auswirken sollten, so rufen sie dennoch vielfach Stress hervor. Für ein paar Tage halten wir uns an unsere „neuen Vorsätze“, werden dann aber rückfällig. Wir ärgern uns mit uns selbst und geben vollkommen entnervt wieder auf. Wir empfinden es als Misserfolg und kommen zu dem Schluss: "Ich kann es doch nicht!“

Unsere Vorsätze sollen alte Gewohnheiten verändern. Alte Gewohnheiten sind Programme in unserem Unterbewusstsein. Jede Wiederholung ist eine Verstärkung. Je öfter wir eine Handlung wiederholt haben, umso mehr hat sie sich als Programm eingeprägt. Veränderung bedeutet, alte Programme auf den Kopf zu stellen, sie unschädlich zu machen. Aber ohne realistische Planung sind solche Vorsätze nichts als heiße Luft. Ein Grund dafür, dass Vorsätze so selten umgesetzt werden, sind übersteigerte Erwartungen. Denn wer sich zu viel vornimmt, übernimmt sich leicht. "Weniger ist mehr!“. Das Motto sollte daher nicht jenes sein, „alles“ anders machen zu wollen, sondern einige Dinge konkret zu ändern. "Lieber ein Ziel als zwei, und lieber eins nach dem anderen als alles auf einmal."

Nicht zu viel vornehmen: Oft scheitern Vorsätze daran, dass wir uns die Latte zu hoch legen. Man darf sich nicht zu viel vornehmen, „denn das kann in die Hose gehen“. Sogenannte Radikalkuren sind daher das falsche Mittel. Denn wer sich übernimmt, verliert schnell die Lust an einer Veränderung und gibt dann umso schneller auf. Man muss sich deshalb selbst die Frage stellen: „Was ist für mich realistisch? Was kann ich erreichen?“ Auf das Berufsleben bezogen könnte das z.B. bedeuten: "Wenn ich unbedingt eine Gehaltserhöhung möchte, so kann ich nicht erwarten, im nächsten Jahr gleich das Doppelte zu verdienen."

Vorsätze müssen konkretisiert werden: "Ich möchte etwas für meine Karriere tun!". Ein solcher Vorsatz ist viel zu oberflächlich, viel zu unkonkret. Und dies ist ein Fehler, welchen leider viele von uns machen. Auch der Vorsatz: "Ich will mich weiterbilden, um im Beruf voranzukommen" ist zu pauschal formuliert. Man sollte im Vorfeld genauestens überlegen, welche Art von Weiterbildung man besuchen möchte: einen Sprachkurs, ein Kommunikationstraining oder irgendeine fachspezifische Ausbildung. Erst wenn ein passender Kurs gefunden wurde, dann ist das Vorhaben wirklich konkret. Auch der allgemeine Vorsatz, nach der Arbeit öfters Sport zu treiben oder Freunde zu treffen, scheitert oft schnell. Besser ist es, dafür gleich entsprechende Termine zu vereinbaren.

Ziele müssen messbar sein: Wichtig ist es aber auch, dass berufliche Ziele messbar sind. Der Vorsatz "weniger Überstunden machen" ist in diesem Punkt zu ungenau. Er sollte daher etwa so lauten: "Ich möchte im nächsten Semester nur halb so viele Überstunden machen müssen wie im vorhergehenden."

Große und wichtige Ziele können am besten in kleinen Etappen erreicht werden. "Step by step“ muss die Devise sein. Also immer einen Schritt nach dem anderen machen. Dabei müssen wir nicht nur das Ziel ständig im Blickfeld behalten, sondern auch den Weg, der dorthin führt. Wenn ein Sportler bei einem wichtigen Wettkampf teilnehmen will, so braucht er einen guten Trainingsplan. Auch Etappenziele bescheren Erfolgserlebnisse, und diese Erfolgserlebnisse geben einem einen regelmäßigen Motivationsschub.



Diese Webseite benutzt technische Cookies und jene von Drittanbieter. Klicken Sie hier, um weitere Informationen dazu zu erhalten, oder deren Verwendung zu verweigern.
Durch die weitere Nutzung dieser Webseite, wird die Verwendung von Cookies akzeptiert.

Schließen