Ein positives Arbeitsumfeld

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Samstag, 27. Oktober 2012

Ein wesentliches Merkmal vieler erfolgreicher Unternehmen ist ein positives Arbeitsumfeld. Und diese erfolgreichen Unternehmen bestehen aus Mitarbeiter, die sich entfalten können, die leistungsfähig sind und gelernt haben, mit den täglichen Belastungen sowohl am Arbeitsplatz als auch im Privatleben umzugehen. Das jeweilige Betriebsklima ist ein klarer Ausdruck dafür, dass es um mehr geht als nur um eine momentane Stimmung, mehr als um ein subjektives Empfinden. Das Betriebsklima ist ein Spiegelbild der betrieblichen Realität und hat gerade aus diesem Grund einen wesentlichen Einfluss auf das betriebliche Handeln. Ein negatives Arbeitsumfeld beeinträchtigt das Wohlbefinden der Beschäftigten und somit die Produktivität des gesamten Unternehmens.

In unserer Leistungsgesellschaft hat der „Mensch“ eine klare Aufwertung erfahren. Dennoch macht sich aufgrund der wachsenden wirtschaftlichen Instabilität eine Verunsicherung unter den Beschäftigten breit. Dabei trägt der zunehmende Leistungs- und Konkurrenzdruck zu einer Verschlechterung der sozialen Beziehungen bei. Eine positive Gestaltung des Arbeitsumfeldes gewinnt somit immer mehr an Bedeutung. Dabei fällt das „positive Betriebsklima“ nicht einfach so zufällig vom Himmel. Es findet seinen Ursprung in der Kultur des Unternehmers, in der Kultur der jeweiligen Führungskräfte. Eine der wichtigsten Erfahrungen, die jede Führungskraft machen muss ist die, sich bewusst zu werden, dass Fachwissen allein nicht ausreicht, um erfolgreich zu werden, um erfolgreich zu sein und dies auch zu bleiben. Neben Fachkompetenz braucht es in erster Linie ein hohes Maß an Sozialkompetenz.

Für ein positives Arbeitsumfeld ist eine gesunde und konstruktive Kommunikationskultur unerlässlich. Vieles lässt sich aushalten, wenn es möglich ist, offen darüber zu sprechen, seine eigenen Vorschläge einbringen und sich austauschen zu können, oft auch nur angehört zu werden. Zu einer guten Kommunikationskultur gehören ein effektiver Informationsfluss, ein intensiver Austausch zwischen dem Vorgesetzten und seinen Mitarbeitern und funktionierende Kommunikationswege der Mitarbeiter untereinander.  Ein direkter, offener und ehrlicher Informationsfluss ist also sehr wichtig. Alle Mitarbeiter sollten jederzeit die wichtigsten Infos bekommen und zwar möglichst zeitgleich. Es sollte nicht der Neugierde oder der Aufmerksamkeit des Einzelnen überlassen werden, an Informationen zu kommen. Ebenso wichtig ist es, dass die Mitarbeiter im Unternehmen einen Ansprechpartner haben. Sicherlich kann sich dieser Ansprechpartner nicht jederzeit alles anhören, sollte aber grundsätzlich ein offenes Ohr für seine Mitarbeiter haben. Die Kommunikation unter den Mitarbeitern selbst sollte gefördert und nicht dem Zufall überlassen werden. Vielfach ergeben sich „Fälle des Mobbings“ auch gerade deshalb, da sich Führungskräfte viel zu wenig darum kümmern, wie ihre Mitarbeiter miteinander umgehen, wie sie untereinander kommunizieren.

Für ein positives Arbeitsumfeld spielt auch die jeweilige „Arbeitsumgebung“ selbst eine wichtige Rolle. In diesem Zusammenhang ist z.B. auf die Gestaltung der Büroräumlichkeit und des Arbeitsplatzes selbst, die Helligkeit und die Belüftung der Räumlichkeiten und ähnlichen Bedingungen bzw. Voraussetzungen zu achten. Auch diese sind Faktoren, welche sich sehr positiv oder aber negativ auf die Motivation der Mitarbeiter auswirken können.

Unternehmen können nur dann erfolgreich sein, wenn ihre Mitarbeiter mit Freude und Einsatz ihre Aufgaben wahrnehmen, wenn sie mehr tun als „nur“ Vorschriften und Anweisungen zu befolgen. Ob sie dazu auch bereit sind, hängt vielfach von der innerbetrieblichen Atmosphäre, vom jeweiligen Betriebsklima ab. Es ist deshalb sehr sinnvoll, in regelmäßigen Abständen diese innerbetriebliche Stimmung zu erheben. Nur so können gezielte Maßnahmen getroffen werden. Man sollte sich aber dessen bewusst sein, dass es dabei nicht bei Einzelmaßnahmen bleiben darf, sondern es um einen kontinuierlichen Prozess handeln muss. Nur so kann man der Erwartungshaltung seitens Belegschaft gerecht werden und sich folglich auch eine nachhaltige Verbesserung der betrieblichen Ergebnisse erwarten.



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