Berufliche Karriere und Spitzensport!

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Samstag, 13. April 2013

Wer im Beruf Erfolg haben will, kann sich bei Spitzensportlern so einiges abschauen. Aber keine Panik: Sie müssen jetzt nicht gleich einen Ironmen, Triathlon oder Marathon bestreiten. Aber wenn es um den eigenen „Berufs-Marathon“ geht, da gelten vielfach dieselben Gesetzmäßigkeiten und Erfolgsprinzipien. Ob Sie bei einem wichtigen Kunden das entscheidende Verkaufsgespräch führen, ob Sie sich selbst oder Ihre Mitarbeiter jeden Tag aufs Neue motivieren oder aber für Ihr Unternehmen eine strategisch wichtige Vision umsetzen möchten. Ausdauer, Durchhaltevermögen, Eigenmotivation und Selbstmanagement sind auch im Berufsleben und allen anderen Lebensbereichen die entscheidenden persönlichen Eigenschaften.

Viele von uns schöpfen ihre eigene geistige Leistungsfähigkeit nur zu einem geringen Teil aus. Wie ist es bei Ihnen? Spielen Sie Ihr volles Potential im Berufsleben aus? Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass wir im Schnitt nur sieben Prozent unserer geistigen Leistungsfähigkeit abrufen. Der Großteil unseres Potenzials bleibt demnach also völlig ungenutzt. Aber sind nicht wir es selbst, die die Grenzen dort setzen, wo wir sie uns selbst setzen wollen? Warum springen wir nicht öfters über den eigenen Schatten? Warum überwinden wir nicht unseren „inneren Schweinehund“?

Unmögliches ist durchaus möglich, wenn wir uns nicht selbst begrenzen, sondern über unsere gewohnten Denkweisen hinausgehen und es auch mit all unserer Vorstellungskraft auch wirklich wollen. Dies versuchen Spitzensportler bei jeder ihrer sportlichen Herausforderungen. Dabei ist die Nutzung der eigenen Vorstellungskraft ein ganz entscheidender Bestandteil ihres Erfolges.

Das Prinzip ist sehr einfach und bleibt eigentlich immer dasselbe. Was ich mir nicht vorstellen kann, werde ich auch nie erreichen. Dies im Sport wie im Berufsleben. Unsere innere Einstellung, unser Wille, unsere Fähigkeit zur Vorstellung, ist die eigentliche Grenze im Leben. Mit der Kraft positiver Gedanken kann man sie verschieben, mit negativen Gedanken engen wir sie ein. Eine realistische Selbsteinschätzung ist in diesem Zusammenhang natürlich Voraussetzung. Und hat man sich erst ein ambitioniertes Ziel gesetzt, ist es wichtig, sich nicht von diesem erdrücken zu lassen, sondern sich Schritt für Schritt zu nähern. Der Fokus liegt immer nur auf dem nächsten Schritt, zum Beispiel bei der nächsten Aufgabe. Und nach jedem Schritt machen wir einen nächsten. Solange, bis man das Projekt erfolgreich beendet hat. Ausschlaggebend dabei ist, dass man sich gedanklich voll und ganz auf den gegenwärtigen Moment, auf die aktuelle Aufgabe konzentriert. Alles andere lenkt uns nur ab. Beispiel: Ich widme mich gerade den eingehenden E-Mails am Smartphone, anstatt mich auf die Verhandlung mit dem Kunden zu konzentrieren oder ich bin mit meinen Gedanken schon beim nächsten Kundentermin, anstatt mich voll und ganz auf das Mitarbeitergespräch zu konzentrieren.

Will man ambitionierte Ziele erreichen, so ist auch das richtige Energiemanagement entscheidend. Auf die richtige Dosierung zwischen Training und Erholung kommt es an. Zu viel Energieverbrauch ohne ausreichende Erholung führt dazu, dass man ausbrennt und die Leistungsfähigkeit nachlässt. Zu lange Erholungsphasen ohne ausreichenden „positiven“ Stress lässt einen verkümmern und schwach werden. Eine gute Planung ist daher unabdingbar. Wann muss ich topfit sein? Und wann kann ich mir auch einmal eine kurze Erholungsphase gönnen?

Zwischen dem „normalen“ Berufsleben und dem Extremsport bestehen also zahlreiche Gemeinsamkeiten und Parallelen. Persönliche Eigenschaften wie Mut, Begeisterung, Ausdauer und Leistungsfähigkeit sind in beiden Disziplinen gefragt. Vor allem aber die mentale Stärke und die eigene Vorstellungskraft bilden die Grundsteine des Erfolgs. Unser Denken bestimmt unser Handeln und schließlich unseren Erfolg!



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