Arbeitserfahrung im Ausland sehr wertvoll!

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Samstag, 17. November 2012

Wir leben in einer Zeit der Globalisierung, und dies wirkt sich auch auf die Möglichkeiten aus, weltweit beruflich aktiv zu werden. Die meisten Berufsbilder werden in den unterschiedlichen Ländern gleich oder ähnlich ausgeübt, und so ist eine Übertragung der Kenntnisse und Fertigkeiten auf einen Job im Ausland durchaus möglich. Es gibt aber auch Hürden: so zum Beispiel die Sprache, eine Arbeitserlaubnis oder die jeweilige Mentalität.

Viele Menschen träumen davon, für einige Zeit im Ausland zu arbeiten - nicht zuletzt aus Karrieregründen. Interkulturelle Kompetenz und gute Sprachkenntnisse sind in jeder Bewerbung gern gesehen. In diesem Zusammenhang bieten sich unterschiedlichste Möglichkeiten, sich diesen „Traum“ zu erfüllen.

Eine dieser Möglichkeiten ist die Sprachreise verbunden mit einem Praktikum. Wer eine neue Sprache erlernen möchte, kann dies in seiner effektivsten Form tun, auf einer Sprachreise. Diese dauert im Regelfall eine bis mehrere Wochen und sehr oft wird zusätzlich die Möglichkeit geboten, im Anschluss oder auch während dieses Sprachkurses, ein Praktikum in einem Unternehmen zu absolvieren. Gerade für bestimmte Berufsgruppen ist es eine sehr interessante Kombination. Wer beispielsweise im Tourismus arbeitet oder arbeiten möchte und sich hierfür z.B. Spanischkenntnisse aneignen möchte, der kann einen Sprachkurs mit einem Praktikum in einem Hotel kombinieren und so seine Chancen auf einen Job in seinem Beruf erhöhen.

Ähnliche Möglichkeiten bietet ein sogenanntes „Freiwilliges soziales Jahr“. Nach der Schule oder dem Studium nutzen viele Absolventen die Zeit, um vor dem Einstieg in den beruflichen Werdegang für ein Jahr etwas Gutes zu tun, sich für einen „sozialen Zweck“ zu engagieren. Natürlich kann dies auch mit seinen beruflichen Zielen einhergehen und sich positiv im Lebenslauf auswirken. Möglichkeiten, dieses Jahr im Ausland zu verbringen, gibt es viele. Zahlreiche Projekte setzen auf freiwillige Mitarbeiter aus aller Welt – ob Umwelt, Archäologie, Bildung, Aufbau von Schulen, Infrastruktur oder Tierschutz – hier ist sicher für jeden etwas Passendes zu finden.

Nicht zuletzt sind es internationale Unternehmen oder international ausgerichtete Unternehmen, die  diese Möglichkeiten bieten. Man könnte durchaus behaupten, dass diese Unternehmen auf die Bereitschaft von Personen im Ausland zu arbeiten angewiesen sind. Ganz davon abgesehen von den bereits dort beschäftigten Personen, welchen die Möglichkeit geboten wird, für einen bestimmten Zeitraum im Ausland tätig zu werden. Gerade zu Beginn der Karriere eine Chance, die man wahrnehmen kann und vielleicht auch sollte.

Im selben Moment aber bekommt man immer wieder die Informationen, und diese Informationen werden von einschlägigen Studien untermauert, dass die im Ausland arbeitenden Personen nicht unbedingt zufrieden sind: Schwierigkeiten gibt es in der Vorbereitung, im Gastland und vor allem nach der Rückkehr in die Heimat. 60 Prozent der Heimkehrer klagen, dass ihre Reintegration "schlecht" oder "sehr schlecht" gewesen sei. Viele sind der Meinung, dass es sich dabei weniger um eine „Rückkehr“, sondern eher um einen „zweiten Neuanfang“ gehandelt habe. Betroffen sind dabei vor allem jene Personen, welche sich für einen längeren Zeitraum arbeits- bzw. berufsbedingt im Ausland aufgehalten haben. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, den Kontakt im beruflichen wie im privaten Sinne zum Heimatland zu halten um zum einen den notwenigen Überblick des Arbeitsmarktes zu behalten, zum anderen die sozialen Kontakte nicht vollkommen abzubrechen.

Eine Arbeitserfahrung im Ausland sollte den einzelnen nämlich nicht nur persönlich weiterbringen sondern auch beruflichen gesehen einen Vorteil bringen.



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